Lenzing People

Mensch

Verantwortung übernehmen

Gemeinwohl

Lenzing nimmt lokal wie international seine gesellschaftliche Verantwortung als zuverlässiger „Corporate Citizen“ wahr. Wir leisten in allen Regionen, in denen wir tätig sind, einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft und damit zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen.

Mit unseren Projekten wollen wir Chancen schaffen, gleichzeitig die Umwelt bewahren und die Ausbildung der Menschen fördern. Deshalb unterstützt Lenzing auf dezentraler Basis seit vielen Jahren zahlreiche soziale Projekte und Umweltinitiativen.

Albanien

Wir unterstützen die ländliche Entwicklung durch ein Portfolio gemeindebasierter Projekte, die Umweltschutz mit sozioökonomischer Entwicklung verbinden. Diese Initiativen konzentrieren sich auf Bereiche wie nachhaltige Landwirtschaft, Agroforstwirtschaft und Ökosystem-Wiederherstellung und tragen dazu bei, alternative Einkommensmöglichkeiten zu schaffen und die lokale Resilienz zu stärken.

Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit Entwicklungsorganisationen, lokalen Partnern und Gemeinden umgesetzt. Zu den Aktivitäten zählen Schulungsprogramme, die Unterstützung nachhaltiger Landnutzung sowie die Schaffung lokaler Beschäftigungsmöglichkeiten.

Dieser Ansatz ermöglicht langfristige Wirkung, indem Umweltmaßnahmen – wie Wiederaufforstung und Biodiversitätsschutz – mit verbesserten Lebensgrundlagen in den Regionen verknüpft werden, in denen Lenzing tätig ist oder Rohstoffe bezieht.

Demokratische Republik Kongo

Wir unterstützen Entwicklungsinitiativen in der Demokratischen Republik Kongo durch Partnerschaften mit Organisationen wie Caritas. Diese Projekte zielen darauf ab, die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung zu verbessern und gleichzeitig den Druck auf Waldökosysteme zu verringern.

Zu den Maßnahmen gehören die Förderung agroforstwirtschaftlicher Praktiken, die Entwicklung alternativer Einkommensquellen sowie die Sensibilisierung für eine nachhaltige Landnutzung. Dieser Ansatz soll dazu beitragen, Ursachen der Entwaldung zu adressieren und gleichzeitig lokale Gemeinschaften zu unterstützen.

spende

Lenzing erhielt von MSCI ein Rating von „AA“. Im Einklang mit unserem Green-Bond-Rahmenwerk wurden Mittel zur Unterstützung ausgewählter Projekte bereitgestellt, die von gemeinnützigen Organisationen umgesetzt werden.

Diese Initiativen konzentrieren sich auf Waldschutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in Regionen wie der Demokratischen Republik Kongo, Burundi und Tansania. Sie verbinden Umwelt- und Entwicklungsaspekte durch die Förderung nachhaltiger Landnutzung, agroforstwirtschaftlicher Praktiken sowie zusätzlicher Einkommensmöglichkeiten für lokale Gemeinschaften.

Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Baumpflanzungen, nachhaltige Landwirtschaft und Schulungsprogramme. Die Projekte zielen darauf ab, die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung zu unterstützen und gleichzeitig den Druck auf natürliche Ökosysteme zu verringern.

Die Initiativen stehen im Zusammenhang mit ausgewählten Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs), darunter Keine Armut (SDG 1), Kein Hunger (SDG 2), Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13) und Leben an Land (SDG 15).

Tansania

Wir unterstützen die Organisation „Sustainable Agriculture Tanzania (SAT)“ in Partnerschaft mit der Entwicklungsorganisation ICEP. Das Projekt stärkt Kleinbauern rund um Morogoro und im Naturwaldreservat der Uluguru-Berge, indem es verschiedene Bäume pflanzt, Nahrungswälder, Gewürzfarmen und Agroforstsysteme einrichtet und so die Produktivität, den Lebensunterhalt, die Klimaresistenz, die Artenvielfalt und den Bodenschutz fördert. SAT unterstützt Landwirte beim Aufbau von Gemeinschaftsbaumschulen und arbeitet mit den lokalen Behörden zusammen, um ein erfolgreiches Wachstum der Bäume zu gewährleisten. Ziel ist es, mindestens 100.000 Bäume zu pflanzen und zu pflegen und dabei starke Partnerschaften und Umweltverantwortung zu fördern.

Burundi

Wir unterstützen ein Wiederaufforstungs- und Gemeindeentwicklungsprojekt in und um den Ruvubu-Nationalpark in Burundi. Die gemeinsam mit Partnern wie Caritas umgesetzte Initiative konzentriert sich darauf, den Umweltdruck durch die Bekämpfung von Entwaldungsursachen zu verringern, darunter Buschbrände, illegaler Holzeinschlag und nicht nachhaltige Landnutzung.

Das Projekt verbindet Umweltschutz mit der Unterstützung von Lebensgrundlagen. Zu den Aktivitäten zählen Schulungen zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken, Bienenzucht und weitere einkommensschaffende Maßnahmen sowie der Aufbau von Baumschulen für einheimische Baumarten. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, Waldökosysteme wiederherzustellen und gleichzeitig lokale Gemeinden zu stärken.

Die Initiative trägt durch langfristiges Engagement und lokale Partnerschaften zur Verbesserung der Landnutzungspraktiken und zur Unterstützung der Lebensgrundlagen in den umliegenden Regionen bei.

Bildnachweis: ODAG-Caritas Gitega

Demokratische Republik Kongo

Wir unterstützen das Projekt „Innovation for People" in der Demokratischen Republik Kongo in Partnerschaft mit Caritas. Die Initiative konzentriert sich darauf, den Druck auf Waldressourcen zu verringern und gleichzeitig die Lebensgrundlagen in ländlichen Gemeinden zu verbessern.

Ein zentrales Element des Projekts ist die Einführung alternativer Lösungen zur Reduzierung des Holzverbrauchs, darunter die Nutzung landwirtschaftlicher Abfälle für Holzkohle sowie energiesparende Kochtechnologien. Zudem werden Agroforstwirtschaft und einkommensschaffende Aktivitäten gefördert, um nachhaltige Landnutzung zu unterstützen.

Sensibilisierungskampagnen, darunter Radioprogramme und Schulinitiativen, ergänzen diese Aktivitäten, indem sie nachhaltige Praktiken und Umweltschutz auf Gemeindeebene fördern.

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